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Themenanlagen

Entdecken Sie die THEMATIC EQUITY ADVISORY BOARDS von Pictet AM

Zugang zu Expertenwissen

November 2018

Eine Handreichung zu unseren Thematic Advisory Boards

Was sind die Pictet Thematic Advisory Boards?

Philippe Rohner:  Sie sind eine wichtige Säule unseres thematischen Angebots und unterstützen unsere Portfoliomanager dabei, die langfristige Outperformance zu liefern, die unsere Anleger von uns erwarten.

Zu jeder unserer eigenständigen thematischen Strategien existiert ein dediziertes Beratungsgremium, das idealerweise aus drei externen Beratern mit nachgewiesener Erfolgsbilanz in einer relevanten Funktion in einer Regierungsbehörde, umfassender Branchenkompetenz und/oder einer entsprechenden akademischen Position besteht.

Durch die Advisory Boards ist der Zugang zu profundem Fachwissen für unsere Plattform für thematische Aktienanlagen gesichert.    – Philippe Rohner

Was den fachlichen Hintergrund der Beraterinnen und Berater betrifft, so arbeiten wir nicht nur mit bekannten Koryphäen zusammen. Das ist nicht zuletzt so, weil sie zumeist sehr sichtbar und ihre Ansichten entsprechend frei verfügbar sind. Wir suchen vielmehr nach Experten, die uns auf der Basis nachgewiesener Erfolge in der Branche oder als Unternehmer neue Einsichten vermitteln können, oder nach Wissenschaftlern, die eine innovative konzeptionelle Denkweise zeigen.

Zusammen mit den jeweiligen Portfoliomanagern bilden sie das Advisory Board, das zweimal jährlich formell zusammentritt. An diesen Sitzungen nehmen ausserdem die Produktspezialisten zu dem jeweiligen Thema und abhängig von der Tagesordnung gelegentlich noch weitere Experten teil. Ich bin auf diesen Sitzungen für die Organisation und den Vorsitz zuständig.

Warum setzen wir Beratungsgremien ein?

PR: Wir sind davon überzeugt, dass das externe Fachwissen unseren Anlageteams dabei hilft, die Entwicklung unserer Themen besser zu verfolgen und zu managen.

Die Aufgabe des Advisory Boards ist nicht, sich an den Anlageentscheidungen als solchen zu beteiligen oder Titel für das Portfolio auszusuchen, sondern die Investmentmanager zu unterstützen.

Die Advisory Boards helfen uns dabei, den Verlauf eines Anlagethemas langfristig im Blick zu behalten.
Die Advisory Boards helfen dabei, den Verlauf eines Anlagethemas langfristig im Blick zu behalten und liefern spezifische Erkenntnisse zu kurzfristigeren Entwicklungen des Themas. Das hat den Vorteil, dass unsere Investmentmanager sich  ganz auf die Aspekte der Portfoliokonstruktion wie zum Beispiel die Titelselektion konzentrieren können, denn sie können darauf vertrauen, dass keine übergeordnete Entwicklung des „Big Picture“ unbemerkt an ihnen vorbeigeht.

Auf welche Weise konnten die Advisory Boards schon einmal dabei helfen, ein Thema neu zu positionieren?

PR: Ich kann mich an mehrere Fälle erinnern, in denen die Advisory Boards uns geholfen haben, unsere Haltung entweder zu bestätigen oder weiterzuentwickeln und unsere Themen neu zu positionieren. Jüngste Beispiele waren die Bestätigung der Strategien „Water“ und „Security“ und die letzte Neupositionierung unserer Strategie „Pictet Agriculture“ zu „Pictet Nutrition“ im Jahr 2017.

Damals hielten wir einen Workshop ab, an dem neben den Mitgliedern des Advisory Boards auch Experten des Copenhagen Institute of Future Studies (CIFS) teilnahmen. Die folgenden Gespräche trugen entscheidend zu der Erkenntnis bei, dass der Komplex der globalen Nahrungsmittelproduktion sich von der Frage der „Quantität“ (können wir genug Nahrung für die Welt produzieren?) zu einem eher konsumgesteuerten Fokus der „Qualität“ bewegte (wie können wir bessere Nahrungsmittel produzieren?).

Mitglied des Advisory Boards: Professor Asit K. Biswas
Über Professor Asit Biswas, Wasserexperte

Wo treffen sich die Advisory Boards?

PR: Normalerweise werden die Sitzungen der Advisory Boards in unseren Genfer Büros anberaumt, aber nicht immer. Zum Beispiel fand das letzte Advisory Board Meeting zu unserer Strategie „Timber“ in Shanghai statt, sodass wir ausserdem an einer globalen Konferenz der Forstwirtschaft teilnehmen und einige lokale Standorte der Holzindustrie besuchen konnten.

Wie erwähnt halten wir gelegentlich Workshops ab, bei denen das Advisory Board mit Experten des CIFS zusammentrifft, dessen Megatrend-Rahmen unsere Perspektive zur Beobachtung und Überwachung der langfristigen säkularen Wachstumstreiber eines Themas bestimmt.

Mitglied des Advisory Boards: Vaclav Smil
Über Professor Vaclav Smil, Experte für saubere Energie

Warum arbeiten wir mit dem Copenhagen Institute zusammen?

PR: Erstmal möchte ich hervorheben, dass es durchaus auch andere anerkannte Megatrend-Rahmen gibt, die sicher ebenso geeignet wären. Dies vorausgeschickt  schätzen wir am CIFS besonders, dass der Megatrends-Rahmen tatsächlich der Grund für die Existenz des Instituts ist. Es handelt sich also nicht einfach um eine  allgemeine Forschungsgesellschaft. Wir sind ausserdem der Überzeugung, dass aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine kommerzielle Non-Profit-Organisation handelt, ein gewisses Mass an Objektivität gewährleistet ist.

Mitglied des Advisory Boards: Sandrine Zerbib
Über Sandrine Zerbib, Expertin für Premium-Marken
Weil der Auftrag des Instituts nicht anlageorientiert ist, denken wir, dass das CIFS uns eine gewisse Komplementarität bietet. Eine besondere Stärke des CIFS ist nachzuverfolgen, wie die Treiber und Auslöser von Megatrends sich entwickeln. Als Mitglieder des CIFS haben wir ausserdem Zugriff auf proprietäre Forschungsergebnisse und Inhalte.

Was ist Ihre Aufgabe?

PR: Meine Aufgabe ist, das Zusammenwirken des Advisory Boards zu organisieren, zu moderieren und zu managen und, was vielleicht das Wichtigste ist, die Ergebnisse zu steuern.

Typische Agenda des Advisory Board
Typische Agenda des Advisory Board

Das ist eine Aufgabe, in die ich meine umfangreiche Branchenkompetenz und meine Anlageerfahrung zusammen einbringen kann. Als ich vor vierzig Jahren meine Laufbahn als Chemieingenieur begonnen habe, entschied ich mich dafür, mich auf die Umweltfragen zu konzentrieren, die mit der Wassernutzung durch eine grosse Ölgesellschaft verbunden waren. Damals hatte ich natürlich keine Vorstellung davon, dass ich einmal in meiner jetzigen Position landen würde.

Im Rückblick betrachte ich meine Laufbahn bei Pictet als eine natürliche Entwicklung, die als Aktienanalyst auf der Verkaufsseite vor zwanzig Jahren ihren Anfang nahm. Im Jahr 2002 wurde ich Portfoliomanager für die Wasserstrategie von Pictet bei Hans Peter Portner. In den letzten Jahren konnte ich zu meiner grossen Freude  einen eigenen Beitrag  zur erfolgreichen Expansion unserer Thematic Equity-Plattform leisten.

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Zum Webcast

auf englisch klicken Sie hier   webinar