I am Article Layout

Sie lesen gerade: Pictet BVG Indizes



Wählen Sie Ihr Anlegerprofil:

Dieser Inhalt ist nur für Anleger mit folgendem Profil bestimmt: Finanzintermediär und Institutioneller Investor und Privatanleger

Copyright Pictet

Pictet BVG Indizes

Seit 1985 veröffentlicht Pictet Asset Management Indizes zur Messung der Performance von Portfolios die für die Anlagestrategie von Schweizer Pensionskassen repräsentativ sind. Die Indizes tragen die Kennnummern 25 40 und 60. Diese entsprechen dem in Aktien gehaltenen Prozentsatz und weisen somit auf die Risikoprofile der Indexfamilien hin.

01

Einleitung

Der erste Pictet BVG Index wurde im Jahre 1985 kurz nach der Einführung der neuen Regeln für die Anlage von Pensionskassengeldern (Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2]) kreiert. Dieser Index wurde mit Bezug auf das Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge mit der Abkürzung BVG bezeichnet. Mit einer Aktiengewichtung von 17 Prozent war er seiner Zeit weit voraus, lag doch der Aktienanteil einer typischen Pensionskasse damals unter zehn Prozent. Bei späteren Änderungen in der BVV 2 wurde der Index jeweils angepasst und später auch bekannt als Pictet BVG 93 Index. Im Laufe der Jahre etablierte er sich als der richtungsweisende Pensionskassen-Index der Schweiz.

Seither hat sich das Umfeld der schweizerischen Pensionskassen wesentlich verändert. Die Änderungen in der BVV 2 vom März 2000, welche unter anderem die Eigenverantwortung der Kassenorgane betonten, waren als ein erster Liberalisierungsschritt zu verstehen und beschleunigten die Entwicklung einer Individualisierung der Anlagestrategien für Schweizer Pensionskassen. Der Pictet BVG 93 Index ist deshalb heute nicht mehr repräsentativ und wird daher nicht mehr als Benchmark verwendet.

Bei der Wahl der Anlagestrategie wird die Struktur der Verbindlichkeiten einer Kasse berücksichtigt („Asset & Liability Management“-Analysen, ALM), und neue Anlagekategorien haben das Anlagespektrum erweitert. Die heutigen Pictet BVG Indizes werden gemäss ihrem Aktienanteil benannt. Dementsprechend weist der Pictet BVG-25 einen Aktienanteil von 25% auf. Dies gilt analog für den Pictet BVG-40 und den Pictet BVG-60. Die Allokation der Indizes mag zwar kaum exakt mit der strategischen Allokation einer spezifischen Kasse übereinstimmen, trotzdem dürfte in den meisten Fällen zumindest einer dieser Indizes dem Wertschriftenrisikoprofil der Kasse recht nahe kommen und somit als Vergleichsmassstab dienen können. In regelmässigen Abständen wurden die Pictet BVG Indizes dem veränderten Marktumfled angepasst, um den Bedürfnissen der Pensionskassen gerecht zu werden. Die letzte Anpassung fand 2015 statt.

Die Pictet BVG Indizes 2015 bieten Schweizer Pensionskassen eine neue strategische Allokationsmöglichkeit. Diese Indizes lassen sich effizient umsetzen. Die Grundsätze der Indexgestaltung sind weiterhin gültig. Die Auswahl und Gewichtung der Anlagekategorien beruht nicht auf einer statistischen Optimierung, sondern auf ökonomischen Prinzipien.

Die Wahl der strategischen Vermögensallokation stellt für Vorsorgeeinrichtungen eine der wichtigsten aktiven Entscheidungen dar.

— Dominique Salamin, Product Manager

Die täglichen Bewertungen der Indizes sind hier erhältlich:

Pictet BVG 2000, Pictet BVG 2005, Pictet BVG 2015

02

Pictet BVG Indizes 2000

Mit der Einführung der Indexfamilie Pictet BVG 2000 konnten die Anforderungen zahlreicher Pensionskassen durch die Veröffentlichung von drei Risikoprofilen berücksichtigt werden.

Die täglichen Bewertungen der Indizes sind hier erhältlich:

Pictet BVG 2000

ZUSAMMENSETZUNG DER PICTET BVG INDIZES 2000
Die folgende Tabelle zeigt die Gewichtung in % der drei Indizes
LPP2000_Weights_DE.png

Quelle: Pictet Asset Management

Wesentliche Änderungen

Die Neuerungen der Pictet BVG Indizes 2000 beinhalten:

  • Die Anlagelimiten der BVV2 (Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge) sind nicht mehr bindend. 
  • Der Aktienanteil von zwei der drei Indizes wurde erhöht.
  • Der Vermeidung von Klumpenrisiken bei Aktienanlagen wird explizit Rechnung getragen.
  • Bezüglich der Fremdwährungsrisiken wird zwischen Aktien und Obligationen differenziert.
  • Die EURO-Obligationen stellen eine neue Anlagekategorie dar.
  • Die Auslandsaktien berücksichtigen neu auch Schwellenländer.
  • Die Obligationen-Indizes umfassen sowohl Staats- wie auch Unternehmensanleihen.
03

Pictet BVG Indizes 2005

Die Indexfamilie Pictet BVG 2005 führte alternative Anlagekategorien (Hedgefonds, Private Equity) ein und berücksichtigt für traditionelle Anlagekategorien breit abgestützte Indizes, welche Schwellenländer- und Hochzinsanleihen sowie Schwellenländeraktien und kleinkapitalisierte Werte mit einbeziehen.

Die täglichen Bewertungen der Indizes sind hier erhältlich:

Pictet BVG 2005

ZUSAMMENSetZUNG DER PICTET BVG INDIZES 2005
Die folgende Tabelle zeigt die Gewichtung in % der drei Indizes
LPP2005_Weights_DE.png

Quelle: Pictet Asset Management

Wesentliche Änderungen

Die Neuerungen der Pictet BVG Indizes 2005 beinhalten:

  • Das Fremdwährungsrisiko bei Obligationen Welt und Hedgefonds ist in CHF abgesichert.

Neu aufgenommen:

  • kleinkapitalisierte Werte in Aktien Welt
  • Hochzinsanleihen und Schwellenländer in Obligationen Welt
  • Immobilien Schweiz und Welt
  • Hedgefonds
  • Private Equitiy
04

Pictet BVG Indizes 2015

Die Indexfamilie Pictet BVG 2015 legt auf eine effiziente Umsetzung der strategischen Allokation besonders Wert. Sie beinhaltet spezifische Anlagekategorien wie Schwellenländeranleihen, Unternehmensanleihen in Euro, kleinkapitalisierte Werte, Schweizer Immobilienfonds und Absolute-Return-Strategien.

Die täglichen Bewertungen der Indizes sind hier erhältlich:

Pictet BVG 2015

ZUSAMMENSeTZUNG DER PICTET BVG INDIZES 2015
Die folgende Tabelle zeigt die Gewichtung in % der drei Indizes
LPP2015_Weights_DE.png

Quelle: Pictet Asset Management

Wesentliche Änderungen

Die neuen Indizes Pictet BVG 2015 unterscheiden sich in folgenden Punkten von den Indizes Pictet BVG 2000 und 2005:

  • Verringerung des Anteils von Obligationen zugunsten von Schweizer Immobilienfonds und Absolute-Return-Strategien, deren langfristiges Renditepotenzial höher ist. Dies führt zu zusätzlichen Risikoprämen und einer verbesserten Diversifikation.
  • Innerhalb der Obligationen eine Untergewichtung der CHF-Obligationen zugunsten drei klar definierter Segmente: Staatsschuldner aus Industrieländern, Schwellenländeranleihen in Lokalwährung sowie Unternehmensanleihen in Euro.
  • Innerhalb der internationalen Aktien beziehen wir kleinkapitalisierte Werte in unser Allokationsraster ein.
  • Absicherung des Währungsrisikos im Zusammenhang mit Obligationen (ausser Schwellenländeranleihen) und mit Absolute-Return-Strategien. 

Weitere Informationen zu den strategischen Anlagekategorien

1. Obligationen in Schweizer Franken
Ein Muss, da sie stark mit den Passiva der Vorsorgeeinrichtungen korrelieren. Wir entschieden uns für den „SBI AAA-BBB“, einen aggregierten Index mit einem hohen Anteil an Unternehmensanleihen, insbesondere von ausländischen Emittenten.

2. Staatsanleihen von Industrieländern 
Eine interessante Anlagekategorie, eher wegen ihrer negativen Korrelation mit den Aktienmärkten (Rolle als Fluchtwert) als wegen des Renditepotenzials. Die im dafür gewählten „Citigroup World Government Bond“-Index enthaltenen Währungen werden in Schweizer Franken abgesichert.

3. Staatsanleihen von Schwellenländern in Lokalwährung
Eine attraktive Anlagekategorie, wegen der im Allgemeinen soliden Fundamentaldaten der Emittenten, wobei die Volatilität gelegentlich hoch sein kann. Wir zogen den Lokalwährungsindex dem Dollar-Index vor, weil damit ein direktes Exposure gegenüber den Fundamentaldaten dieser Länder erzielt wird. Der Index in Dollar hängt dagegen stark vom US-Zinsniveau ab. Wir entschieden uns in diesem Segment für den „BarCap EM LC Government Capped“ Index. Aufgrund der hohen Kosten verzichten wir auf die Absicherung des Währungsrisikos.

4. Unternehmensanleihen 
Ein Segment des internationalen Anleihemarkts mit erheblicher Risikoprämie und einer schwachen Korrelation mit den Staatsanleihen. Der „BarCap Euro-Aggregate Corporates“ Index berücksichtigt Anleihen, die zur Kategorie Investment Grade angehören und über ein Mindestrating von BBB verfügen und lauten auf Euro. Dies verringerte zwar den Diversifizierungsgrad gegenüber einem globalen Index für Unternehmensanleihen, ermöglichte dafür die Absicherung des Währungsrisikos zu einem akzeptablen Preis.

5. Schweizer Aktien 
Die Kategorie mit der besten historischen Performance im Berichtszeitraum, was allerdings keine Garantie für die Zukunft darstellt. Der "SPI" erlaubt den Zugang zu kleinkapitalisierte Werten, bleibt dabei aber sehr fokussiert. 

6. Aktien Welt
Der „MSCI All Country World“-Index verbindet Titel aus Industrie- und Schwellenländern. Er weist den Vorteil einer dynamischen Allokation zwischen diesen beiden Segmenten auf.

7. Internationale kleinkapitalisierte Werte
Ein Segment des Aktienmarktes mit einer spezifischen Risikoprämie. Wir beschränkten unsere Allokation auf die entwickelten Märkte gemäss der Definition des „MSCI Small Caps World“, da kleinkapitalisierte Werte aus Schwellenländern oft nicht ausreichend liquide sind.

8. Kotierte Schweizer Immobilienfonds 
Eine Anlagekategorie, die eine geringe Korrelation mit Obligationen und Aktien aufwies. Sie wurde auch wegen ihrer Eigenschaft als Realwert geschätzt, welcher Schutz gegen Teuerung bietet. Wir beschränkten das Anlageuniversum auf den Schweizer Markt des „SXI Real Estate Funds“, da kotierte internationale Immobilien eng mit Aktien Welt korrelieren.

9. Absolute Return 
Eine aktiv bewirtschaftete Anlagekategorie mit dem Ziel positiver Renditen und eines gewissen Kapitalschutzes. Der „HFRX Global Hedge Fund“-Index war eine gute Risiko-Benchmark für diese Art von Strategien. Wir verzichten auf die Bezeichnung "Hedgefonds" und bevorzugen "Absolute Return", da die Anlagelösungen nunmehr zahlreiche regulierte und transparente Fonds mit Domizil in Europa und Absolute-Return-Strategien einschlossen. Das Währungsrisiko ist in Schweizer Franken abgesichert. Zudem ist die Korrelation des aktiven Risikos mit dem Marktrisiko theoretisch gering. Im Rahmen des Portfolioaufbaus erachteten wir diese Kategorie als attraktiv.

Taktische Anlagekategorien

Folgende Anlagekategorien sind nicht in der strategischen Allokation berücksichtigt, können aber aus taktischen Gründen verwendet werden.

  • Hochzinsanleihen: erschliessen zusätzliche Ertragsquellen. In der Regel sind sie nicht Teil der strategischen Allokation der Vorsorgeeinrichtungen, wahrscheinlich wegen der Wahrnehmung eines potenziellen Ausfallrisikos.
  • Rohstoffe: eine wesentliche Komponente der Wirtschaftstätigkeit. Die angebotene Risikoprämie reicht nicht aus, um die hohe Volatilität dieser Anlagekategorie zu kompensieren und eine strategische Allokation zu rechtfertigen. Taktische Investitionen in Commodities können sich zur Absicherung gegen das Inflationsrisiko oder während konjunktureller Erholungsphasen als profitabel erweisen.
  • Beteiligungskapital oder Private Equity: Die täglich verfügbaren Performance-Indizes bilden diesen Sektor nur sehr begrenzt ab, obwohl er an sich attraktive Chancen bietet. Langfristig könnte die Performance mit jener kotierter Aktien verglichen werden.
  • Cash-Bestände: Zwischen dieser Anlagekategorie und den Verpflichtungen der Pensionskassen besteht kein ausreichender wirtschaftlicher Bezug, um eine strategische Allokation zu rechtfertigen.
05

Berechnungsmethode

So berechnen wir die Performance

Zur Performance-Berechnung werden die strategischen Gewichtungen am Monatsende angepasst, so dass an jedem Monatsanfang wieder die ursprüngliche Portfoliostruktur hergestellt ist, während im Laufe des Monats eine buy-and-hold-Strategie angewendet wird.

Da sich die Daten, die wir von unseren Datenlieferanten bekommen, nachträglich ändern können, wenden wir für die Berechnung der Performance der BVG-Indizes folgende Methode an:

Jeden Tag wird, auf der Basis der historischen Tagesrenditen der Unterindizes, die Tagesperformance der BVG-Indizes der letzten drei Monate neu berechnet. Dadurch stellen wir sicher, dass die BVG-Indizes mit den zugrunde liegenden Unterindizes konsistent sind.

Dies kann jedoch zur Folge haben, dass sich bereits publizierte Daten der BVG-Indizes nachträglich ändern können.

Wir bitten Sie daher, früher vom Internet herunter geladene Daten stets mit unseren aktuellsten Daten zu vergleichen. 

 
06

Codes der Unterindizes

Pictet BVG Indizes 2000

Pictet BVG Indizes 2000 Unterindizes-Codes
LPP2000_Codes_DE.png

Quelle: Pictet Asset Management

Pictet BVG Indizes 2005

Pictet BVG Indizes 2005 Unterindizes-Codes
LPP2005_Codes_DE.png

Quelle: Pictet Asset Management

Pictet BVG Indizes 2015

Pictet BVG Indizes 2015 Unterindizes-Codes
LPP2015_Codes_DE.png

Quelle: Pictet Asset Management

07

Historische Analyse

Im Folgenden zeigen wir, wie sich die BVG Indizes in der Vergangenheit entwickelt haben. Obwohl die historische Performance keine Garantie für zukünftige Entwicklungen geben kann, vermittelt sie doch wichtige Erkenntnisse über die Eigenschaften der BVG Indizes und deren Komponenten. Die Resultate dieser Analyse werden uns erlauben, präzisere Aussagen über die Auswirkungen unserer strategischen Gewichtung sowie die Eignung der Indizes als Benchmarks für Pensionskassen zu machen. Für den Zeitraum ab 1994 verfügen wir über zuverlässige monatliche Performancedaten. 

Obwohl in der Vergangenheit erzielte Resultate keine Gewähr für die künftige Entwicklung geben, so sind sie doch eine gute Grundlage, um das zu erwartende Risiko abzuschätzen und Portfolios aufzubauen. Für den Zeitraum 1994 bis 2018 verfügen wir über zuverlässige monatliche Performancedaten. Über diese einundzwanzig Jahre wiesen sämtliche Anlagekategorien positive Performance-Werte aus. Die Rendite/Risiko-Profile sind uneinheitlich: Pro Risikoeinheit erzielten die Aktien die tiefsten Ergebnisse, für die Aktien Welt lag es beispielsweise bei 0,31, während es bei CHF-Obligationen 1,49 betrug. Gut abgebildet wird das Risiko anhand von Maximalverlusten: Die Aktien fahren manchmal starke Verluste ein, wie z.B. Small Caps mit –58,3% zwischen Mai 2007 und  Februar 2009.

historische risiken und renditen in chf, januar 1994-dezember 2018, in%
HistoryRiskPerformanceAssetClass

Quelle: Definition der Indizes am Ende des Kapitels, Pictet Asset Management

Die Absolute-Return-Strategien, hier am Beispiel des Hedgefonds-Indexes HFRX, erfüllten den gewünschten Kaptialschutz nicht immer. Der Maximalverlust betrug 27%. Mit einem Rendite/Risikoprofil von 0,35 schneidet diese Anlagekategorie im Vergleich zu den internationalen Aktien gut ab, umso mehr als ihre Korrelation mit anderen Kategorien relativ gering ist und damit ein interessantes Diversifikationspotenzial aufweist. 

Nachstehende Tabelle zeigt die Korrelationen und die historischen Volatilitätswerte. Die Erfahrung zeigt, dass sie langfristig relativ stabil sind. Mit Ausnahme der Schwellenländeranleihen liegt die Korrelation zwischen Obligationen und Aktien nahe bei Null. Schweizer Immobilienfonds haben eine Korrelation von weniger als 0,3.

Die übrigen Verknüpfungen sind stärker: Die Obligationen sind unter sich durchschnittlich mit 0,6 korreliert, die Aktien mit 0,8. Die Absolute-Return-Strategien sind mit über 0,6 deutlich mit den Aktien verbunden, aber unabhängig von den Obligationen.

historische volatilitÄtswerte und korrelationen in chf, januar 1994-dezember 2018
HistoryVolatility

Quelle: Definition der Indizes am Ende des Kapitels, Pictet Asset Management

Betrachten wir jetzt das Verhalten der BVG-Indexfamilien anhand des Vergleichs in nachstehender Tabelle mit den Risikoprofilen 25, 40 und 60:

  • Die Volatilität der einzelnen Profile der drei Indexfamilien sind sehr ähnlich: Sie beträgt rund 4% für die Risikoprofile BVG-25, 6% für die Risikoprofile BVG-40 und 9% für die riskanteren Profile.
  • Der Maximalverlust und die Rendite/Risikokennzahlen sind ebenfalls ähnlich. Aus den historischen Daten geht kein wesentlicher Unterschied zwischen den Familien 2000, 2005 und 2015 hervor. Wir schliessen daraus, dass wir nicht der Versuchung des Data Mining erlegen sind.

Aus den historischen Daten geht kein wesentlicher Unterschied zwischen den Familien 2000, 2005 und 2015 hervor.

historische risiken und renditen der bvg indizes, januar 1994-dezember 2018, in %
HistoryRiskPerformanceIndex

Quelle: Pictet Asset Management

Definition der Indizies

Referenzindizes für historische Analyse, Dezember 1993-Dezember 2018
ReferenceIndexHistory

Quelle: Pictet Asset Management

historische performance, pictet BVG indizes 2015, in %

Quelle: Pictet Asset Management

Schlussbemerkungen

Die Verwaltung einer Vorsorgeeinrichtung beginnt mit einer Detailanalyse ihrer Verpflichtungen. Daraus lässt sich ableiten, wieviel Volatilität ihrer Anlagen sie aushalten kann oder – anders ausgedrückt – wo das angemessene Risikoniveau liegt. Die drei BVG Indexfamilien 2000, 2005 und 2015 zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Entwicklung der Gewichtung der Anlagekategorien und damit der Risikofaktoren aus. Mit einem prospektiven Ansatz kann jeder Investor die Anlagephilosophie auswählen, die ihm am besten entspricht.

Ziel der Pictet BVG Indizes ist es, den Schweizer Vorsorgeeinrichtungen eine nachhaltige Lösung anzubieten, damit sie sich den mit der Entwicklung der Finanzmärkte einhergehenden Herausforderungen stellen können. Unsere Indexfamilien sollen auch Diskussionen anregen: Diskussionen über die Risiken, denen die Pensionskassen ausgesetzt sind und über die strategischen Ausrichtungen von Pensionskassen.

 

09

Haftungsschluss

Pictet BVG Indizes sind eine Kombination von zugrunde liegenden Indizes, für die Pictet die Gewichte zuordnet, festlegt und überprüft. Gemäss der Verordnung (EU) 2016/1011 (die "Benchmark-Verordnung") gilt dies nicht als Bereitstellung einer neuen Benchmark, sondern nur als Verwendung der zugrunde liegenden Indizes. Die BVG Indizes von Pictet dürfen nicht für durch Dritte innerhalb der Europäischen Union verwendet werden und sind nur in der Schweiz verfügbar.